Handy
Wie viel Datenvolumen brauchst du wirklich?
Datenvolumen ist der Punkt, an dem in Mobilfunktarifen das meiste Geld liegt. Viele buchen deutlich mehr, als sie nutzen, weil sie ihren tatsächlichen Verbrauch nie nachgesehen haben. Dabei zeichnet ihn jedes Smartphone mit.
4 Minuten Lesezeit
Wo die Zahl steht
Jedes Smartphone führt eine eigene Statistik über den mobilen Datenverbrauch. Sie steckt in den Einstellungen im Bereich Mobilfunk oder Netzwerk, je nach Gerät unter Begriffen wie Datennutzung oder mobile Daten.
Auch die App oder das Kundenportal deines Anbieters zeigt den Verbrauch je Abrechnungsmonat. Das ist oft die verlässlichere Quelle, weil sie genau den Zeitraum abbildet, der auch abgerechnet wird.
Ein Monat reicht nicht
Schau dir mehrere Monate an, am besten drei bis sechs. Ein einzelner Monat kann durch einen Urlaub, einen Umzug oder eine Phase ohne WLAN verzerrt sein.
Interessant ist dabei weniger der Durchschnitt als der höchste Wert. Ein Tarif, der nur im Schnitt reicht, ist in Spitzenmonaten zu klein.
- Verbrauch der letzten drei bis sechs Monate ansehen
- Höchsten Monatswert notieren, nicht nur den Durchschnitt
- Prüfen, ob ein Ausreißer eine einmalige Ursache hatte
Was passiert, wenn das Volumen aufgebraucht ist
Das hängt vom Tarif ab. Verbreitet ist eine Drosselung: Die Verbindung bleibt bestehen, wird aber deutlich langsamer. Andere Tarife buchen automatisch kostenpflichtiges Zusatzvolumen nach.
Dieser Unterschied gehört in den Vergleich. Eine Drosselung ist unangenehm, ein automatisches Nachbuchen kann teuer werden.
Wie viel WLAN du nutzt, verändert alles
Wer zu Hause und bei der Arbeit im WLAN ist, verbraucht mobil oft erstaunlich wenig. Wer viel unterwegs streamt, liegt deutlich darüber.
Deshalb führt die Frage nach der richtigen Tarifgröße nicht über allgemeine Empfehlungen, sondern über deine eigene Statistik. Sie ist die einzige Zahl, die für dich stimmt.
Häufige Fragen
Wie finde ich meinen Verbrauch am schnellsten?
In der App oder im Kundenportal deines Anbieters. Dort ist der Verbrauch nach Abrechnungsmonaten aufgeschlüsselt und entspricht genau dem, was abgerechnet wird.
Was ist besser, Drosselung oder automatisches Nachbuchen?
Das ist eine Frage deiner Prioritäten. Eine Drosselung begrenzt die Kosten, ein Nachbuchen die Unannehmlichkeit. Wichtig ist nur, dass du weißt, was dein Tarif vorsieht.
Brauche ich einen unbegrenzten Tarif?
Das lässt sich nur mit deiner eigenen Verbrauchsstatistik beantworten. Wer dauerhaft deutlich unter der Grenze bleibt, zahlt dafür ohne Gegenwert.
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