Girokonto
Was ein kostenloses Girokonto wirklich kostet
Ein kostenloses Girokonto ist selten einfach kostenlos. Meistens hängt es an einer Bedingung, die lautlos wegfallen kann.
Artikel lesen7 Min.
Finanzen
Ein Girokonto ist selten einfach kostenlos. Meistens ist es an Bedingungen geknüpft. Der Vergleich lohnt sich dort, wo diese Bedingungen zu deinem Alltag passen oder eben nicht.
Worauf es ankommt
Viele Konten sind nur bei einem monatlichen Mindesteingang kostenlos, manche nur bis zu einem bestimmten Alter. Fällt die Bedingung weg, greift der reguläre Preis, oft ohne dass man es sofort merkt.
Girocard und Debitkarte sind nicht dasselbe wie eine Kreditkarte. Ob eine Karte enthalten ist, was sie kostet und wo sie akzeptiert wird, unterscheidet sich erheblich.
Wie oft und an welchen Automaten du kostenlos abheben kannst, hängt am Bankennetz. Für Filialbanken, Direktbanken und App-Banken sind das drei sehr verschiedene Antworten.
Der Zinssatz für die Überziehung ist der teuerste Posten, den ein Girokonto haben kann. Er steht selten in der Werbung und fast immer im Preis- und Leistungsverzeichnis.
Das Dokument, in dem alle Entgelte stehen, und zwar vollständig. Jede Bank muss es bereitstellen. Daneben gibt es die Entgeltinformation, eine gesetzlich vorgegebene Kurzübersicht in einheitlicher Form, die sich dadurch gut zwischen Banken vergleichen lässt.
Banken sind gesetzlich verpflichtet, beim Wechsel zu unterstützen. Die neue Bank holt auf Wunsch die Daten zu Lastschriften und Daueraufträgen bei der alten ein und informiert deine Zahlungspartner. Der Ablauf unterscheidet sich im Detail, die Pflicht dazu nicht.
Wo ein Konto geführt wird, entscheidet mit darüber, was es kostet und was du dafür bekommst. Das erklärt, warum dieselbe Werbeaussage bei drei Anbietern drei verschiedene Dinge heißen kann.
Beratung vor Ort, Bargeld am Schalter, oft ein dichtes Automatennetz in der Region. Dafür ist die Kontoführung häufiger entgeltpflichtig oder an einen Mindestgeldeingang geknüpft. Wer regelmäßig persönlich etwas klären will, zahlt hier für etwas, das er auch nutzt.
Keine Filialen, dafür meist niedrigere oder keine Grundgebühr. Bargeld läuft über Automatenverbünde oder über Partner im Einzelhandel. Service gibt es telefonisch und online, und das reicht den meisten.
Bedienung fast ausschließlich über das Smartphone, oft mit kostenloser Basisvariante und kostenpflichtigen Stufen darüber. Bargeldabhebungen sind hier häufiger begrenzt oder kostenpflichtig. Genau hinsehen lohnt sich bei den Limits.
Alle stehen im Preis- und Leistungsverzeichnis, das jede Bank veröffentlichen muss.
| Merkmal | Was es bedeutet | Worauf du achtest |
|---|---|---|
| Kontoführung | Monatliche Grundgebühr. | An welche Bedingung die Gebührenfreiheit geknüpft ist und was passiert, wenn sie wegfällt. |
| Karten | Girocard, Debit- oder Kreditkarte. | Ob eine Karte enthalten ist und was eine Ersatzkarte kostet. |
| Bargeld | Abheben am Automaten. | An welchen Automaten es kostenlos ist und ob es eine Obergrenze pro Monat gibt. |
| Dispozins | Zinssatz bei Überziehung. | Der teuerste Posten überhaupt. Steht selten in der Werbung. |
| Fremdwährung | Zahlungen außerhalb des Euroraums. | Prozentualer Aufschlag pro Zahlung, oft plus Mindestbetrag. |
Diese Übersicht vergleicht Merkmale, keine konkreten Angebote. Welche Tarife es aktuell gibt und was sie kosten, zeigt der Vergleich.
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Kontoführungsgebühr, Bedingungen für die Gebührenfreiheit, Karten und Bargeldversorgung nebeneinander sehen.
Der Rechner vergleicht Girokonten. Was ein Konto tatsächlich kostet, steht im Preis- und Leistungsverzeichnis der jeweiligen Bank, und dort lohnt sich vor dem Abschluss der Blick auf Dispozins und Fremdwährungsentgelt.
Der Rechner wird von Tarifcheck bereitgestellt und erst geladen, wenn du ihn öffnest. Dabei wird eine Verbindung zu Tarifcheck aufgebaut und deine IP-Adresse übertragen. Solange du hier nichts anklickst, passiert das nicht.
Kostenlos. Du brauchst nur eine grobe Vorstellung von deinem monatlichen Geldeingang.
Zum Weiterlesen
Die Begriffe hinter dem Vergleich, in normaler Sprache erklärt.
Girokonto
Ein kostenloses Girokonto ist selten einfach kostenlos. Meistens hängt es an einer Bedingung, die lautlos wegfallen kann.
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Das steht im Preis- und Leistungsverzeichnis, das jede Bank veröffentlichen muss. Dort finden sich neben der Grundgebühr auch die Kosten für Karten, Überweisungen in Fremdwährung und der Dispozins.
Banken sind gesetzlich verpflichtet, beim Wechsel zu unterstützen und Daten zu bestehenden Lastschriften und Daueraufträgen weiterzugeben. Der Ablauf unterscheidet sich im Detail von Bank zu Bank.